Ist Paintball eine „Covid gefährliche“ Sportart?

Viele Paintball Spieler in Österreich fragen sich, warum die Spielfelder ständig als erste und am längsten geschlossen wurden und nach wie vor sind und Schilifte öffnen durften.

In der Tat ist das eine interessante Frage, die auch mit Sicherheit das Thema Gleichbehandlung von unterschiedlichen Sparten der Wirtschaft streift. Von einer erlebten Gleichbehandlung kann ohnehin in Zeiten dieser unfassbaren Gesundheitskrise schon lange nicht mehr die Rede sein! Ich halte es auch für unmöglich diesen wichtigen Wert unserer Gesellschaft in Zeiten wie diesen aufrechtzuerhalten. Leider muss man versuchen dieses Schiff in ruhige Fahrwasser zu bekommen und da bleiben unwichtige Branchen wie Paintball Anlagen ohne Lobby auf der Strecke.

Ich bin absolut der Meinung, dass wir in unserem Sport Outdoor um kein „Covid Körndl“ mehr verbreiten als eine Schipiste oder ein Eislaufplatz. Ich bin aber auch sicher, dass eine Horde joggender Hobbyläufer im Park einer Großstadt mit Sicherheit mehr spreaden, also mehr Viren verteilen als ein Paintball Spieler mit einer Maske und mit durchschnittlich 200m² pro Person. So denken wir alle, die wir unseren Paintball Sport lieben – das Recht das zu behaupten nehme ich mir einfach.

Was bleibt? Eine überforderte Regierung, die nicht alles berücksichtigen und bedenken kann. Stichwort: Anforderungen an den Job eines Politikers und die Realität. Menschen, die sich nicht an die Corona Rules halten – Partys feiern und offensichtlich mit Spaß am Anstecken und verbreiten einer tödlichen Krankheit durch die Gesellschaft torkeln.

Und das überrascht euch? Na irgendwer hat auch damals den Stronach gewählt oder den Donald oder ist jetzt sogar gegen das Impfen… Wir sind einfach so.

Bleibt gesund, lasst euch impfen oder auch nicht. Ihr entscheidet, wie es weitergeht.

Stefan Sieder